republic Staal & Duiker geben den staatlichen Medien Gestalt

1 juni 2008 - Neben dem Entwurf von Zeitungen ist Staal & Duiker auch in der Entwicklung von Basiskonzepten für Zeitschriften aktiv.
So begegnen beispielsweise viele Mitarbeiter der niederländischen Behörden auf allen Ebenen Woche für Woche unseren Entwurfsarbeiten.

Im Jahr 2006 hat Staal & Duiker das Wochenblatt Binnenlands Bestuur (Kluwer) entworfen, dass wöchentlich in einer Auflage von ca. 47.000 Exemplaren erscheint.
Kurze Zeit später hat das Entwurfbüro auch das vierzehntägige VNG-Magazin, Auflage 28.000 Exemplare des niederländischen Kommunalverbands Vereniging Nederlandse Gemeenten, heute Sdu, entworfen.
Diese beiden Medien richten sich in erster Linie an Beamte im höheren Dienst und andere leitende Beamte.

Am 29. Mai hat das Verlagshaus Sdu Uitgevers nun mit re.Public für diesen Markt ein neues Wochenblatt herausgegeben, das in einer Auflage von 50.000 Exemplaren erscheint.
re.Public ist ein neues Online- und Offline-Medium für junge Fachkräfte und hochausgebildete Beamte sowie für Personen, die eine Laufbahn im Staatsdienst anstreben.
Schwerpunktthemen von re.Public sind aktuelle Meldungen, Netzwerke und Vakanzen. Das Basiskonzept von re.Public wurde von Staal & Duiker ausgearbeitet.
Mit dem Erscheinen von re.Public haben nun auch die jüngeren, ambitiösen Beamten ein eigenes Medium.

Siehe hier den re.Public >>


Zeitungsentwurf prämiert

22. Mai 2008 - Die im vergangenen Jahr von Staal & Duiker entworfene dänische Zeitung Ingeniøren wurde am 22. Mai auf der Konferenz der Society for News Design Scandinavia in Kopenhagen mit dem Silver Award für das beste Redesign ausgezeichnet. Koos Staal hatte sich 2007 gemeinsam mit den Designern der Zeitung dem neuen Entwurf gewidmet, der schließlich im September  vergangenen Jahres eingeführt wurde.
Schon 1998 war Ingeniøren von Koos Staal entworfen worden und hatte der Entwurf als beste Wiedereinführung eines Fachblattes in den Dänemark den Anders Borden Award gewonnen. Im Anschluss an diese Auszeichnung stieg die Auflage der Zeitschrift um über 15 %.


spits voorpagina
spits binnenpagina
Das neue Morgenblatt Sp!ts

29.10.2007 - Die Tageszeitung Sp!ts war die erste kostenlose Tageszeitung in den Niederlanden und wurde im Jahr 1999 auf den Markt gebracht.
Die Gestaltung aus dem Jahr 1999 ist in den darauf folgenden Jahren nahezu unverändert geblieben.

Anno 2007 ist Spits ein multimedialer Nachrichtenübermittler. Mit Zeitung, Internet, Narrowcasting und SMS sind die derzeitigen Spits-Medien auf die Zielgruppe in der Altersklasse von 18 bis 34 Jahren ausgerichtet. Die Zeitung Spits wird täglich von 1,9 Millionen Menschen gelesen.
Im Frühjahr 2007 wurde Staal & Duiker beauftragt, einen Vorschlag für die Neugestaltung von Spits zu entwickeln.
Kein drastisches Restyling, sondern viel mehr ein Facelift, wobei die unterscheidenden typischen Spits-Eigenschaften (eigensinnig, scharfsinnig und nicht formell) erhalten bleiben. Eine andere Bedingung war die Forderung, die Gestaltung mehr zu straffen und in Regeln und Richtlinien festzulegen, wodurch die Produktion reibungsloser verläuft und das Bild konsistenter wird.
Sp!ts wird herausgegeben von BasisMedia B.V., Unternehmensteil der Telegraaf Media Groep NV.


Bart Brouwers, Chefredakteur von Sp!ts auf seinem Weblog:

"Als wir vor einem halben Jahr merkten, dass unsere inhaltlichen Wünsche nicht mehr mit der typischen Gestaltung übereinstimmten, haben wir begonnen, über ein neues Erscheinungsbild nachzudenken. Schon bald kamen wir dahinter, dass dies eine Aufgabe ist, die wir alleine nicht lösen können.
Somit kam Koos Staal ins Spiel, ein Zeitungsgestalter mit Leib und Seele und inzwischen auf der halben Erdkugel mit seinen neuen oder umgestalteten Zeitungen erfolgreich. Sein Auftrag lautete: Gestalten Sie Sp!ts neu, wobei die Erkennbarkeit des Althergebrachten an erster Stelle steht, aber gleichzeitig auch ein frischer Wind, Kohärenz und Leserfreundlichkeit von Bedeutung sind. Außerdem wollten wir etwas mehr Platz und Aufmerksamkeit für unsere eigenen Berichte bekommen.
Monatelange Diskussionen, Entwürfe, noch mehr Gespräche, neue Entwürfe usw. usw. haben am nächsten Dienstag die lang ersehnte Einführung der neuen Sp!ts zur Folge.
Anliegend finden Sie bereits ein Beispiel für eine Titelseite, gemeinsam mit dem ebenfalls angepassten Logo, wobei die Wörter Nachrichten & Entertainment – Herz und Seele von Sp!ts – fortan einen prominenten Platz einnehmen."

www.spitsnet.nl


 

Tageszeitung Cobouw neu im Tabloidformat

26.10.2007 - Cobouw erschien erstmals im Jahr 1857 als wöchentliches Anzeigenblatt und seit 1961 als Tageszeitung für die Baubranche und verwandte Bereiche.
Am 01. November 2007 wurde eine neu gestaltete Zeitung im Tabloidformat mit einem neuen Erscheinungsbild auf den Markt gebracht.
Neue Gestaltung, neue Einteilung sowie neue redaktionelle Akzente unterstützen die Erneuerung, die jedoch vor allem durch die Umstellung vom Großformat (41,5 x 59 cm) auf das Tabloidformat (29 x 41,5 cm) sichtbar wird. Untersuchungen sowohl unter Lesern als auch Inserenten haben ergeben, dass das kleinere Format den Vorzug genießt.

Cobouw ist eine Zeitung, die morgens am Arbeitsplatz zugestellt und gelesen wird. Eine Situation, in der der Leser sich nicht die Zeit nehmen kann, ausführlich und entspannt die Zeitung zu lesen.
Dies erfordert umso mehr eine übersichtliche Präsentation des Informationsangebots der Zeitung, so dass die Leser schnell eine relevante Auswahl vornehmen können, um die gewünschten Informationen zu finden.

Cobouw
bouwberichten

Außer dem redaktionellen Aspekt sind für die Leser von Cobouw die so genannten Baumeldungen wichtig.
Dies sind Listen mit Kerninformationen über aktuelle Bauprojekte, wer tut was, für welchen Auftraggeber, welchen Architekten, Bauherrn und mit welchem Budget.
Durch klare typografische Lösungen sind diese Listen übersichtlich und schnell zu durchsuchen.

Staal & Duiker wurde beauftragt, einen neuen Basisentwurf zu präsentieren und anschließend in einer knappen zeitlichen Planung und in Zusammenarbeit mit technischen Spezialisten den neuen Stil zu implementieren und die Schlussredakteure und Gestalter von Cobouw mit den neuen Grundprinzipien vertraut zu machen.
Ab dem 01. November 2007 ist dies die tägliche Wirklichkeit.
Im Jahr 1989 war Koos Staal auch bereits für das Restyling von Cobouw verantwortlich. 18 Jahre später unterlag dieser Stil, der zwischenzeitlich etwas angepasst wurde, dennoch einer enormen Abnutzung, und der Übergang auf das Tabloidformat war somit eine perfekte Gelegenheit, um ein neues Erscheinungsbild an den Tag zu legen. Ein frisches Gesicht, mit dem sich Cobouw mindestens auch die nächsten 18 Jahre lang sehen lassen kann.


kalenderwedstrijd

Jubiläumspreis "25 Jahre Kalenderwettkampf"
als beste Grafikdesigner

10-10-2007
Während der am 9. Oktober gehaltenen festlichen Jubiläumsfeier "25 Jahre Kalenderwettkampf" in Haarlem wurden Geja Duiker und Koos Staal mit dem Titel "Beste Grafik-Designer" aus der Geschichte des Kalenderwettkampfes ausgezeichnet.

Der Kalenderwettkampf wird seit 1983 von den Grafik-Fach-Titeln "Graficus", "Grafisch Weekbladen" und dem KvGO veranstaltet.

Zwischen 1993 und 2004 waren Staal & Duiker 8 Mal Gewinner in dieser Wettkampf.

Der Chefredakteur des Grafisch Weekblad, Rien Berends, begründete die Wahl wie folgt:
"Es wird Kenner nicht verwundern, dass beim Entwerfen von Terminkalendern viele Spitzen-Grafiker eingesetzt werden.
Die absoluten Spitze sind das Studio Bons und Koos Staal und Geja Duiker.
Das starke Grafikdesigner-Duo aus der Provinz Groningen liess das erste Mal von sich hören, als sie für den Kalender "Alles op z'n tijd" den Hauptpreis bekamen.
Danach folgten einige weitere ausgezeichnete Einsendungen, vornehmlich Terminkalender die sie für sich selbst oder für diverse Unternehmen aus der Region herausgeben haben.

Eine Reihe von Erfolgen, die Staal & Duiker neben anderen Auszeichnungen nun auch den Jubiläumspreis einbringen.

www.kalenderwedstrijd.nl


Versteende Welvaart

Das Logo wurde mit dem Alphabet Mokum Cohen gemacht. Hergestellt vom Journalisten Richard Keijzer, der aus den Beschriftungen von Gebäuden der Amsterdamer Schule mehrere vollständige Alphabete rekonstruierte und über seine Website kostenlos zur Verfügung stellt.
http://fontenwerkplaats.blogspot.com/
http://home.tiscali.nl/r_keijzer/lettertypes.htm
Amsterdamer Schule im Groninger Hochland

25.09.2007 - Ursprünglich sollte es ein dünnes Büchlein mit touristischen Wander- und Fahrradrouten durch das Nordgroninger Land werden, mit dem Schwerpunkt der dort vorhandenen Architektur der Amsterdamer Schule.
Allmählich entwickelte sich die Idee jedoch zu einem dekorativen Bildband über diesen Baustil im Hochland. Die vielen Beispiele für diesen Stil waren zu schön und zu einzigartig, um sie ausschließlich klein auf/bei einer Routenkarte abzubilden.
So wurde es allmählich ein Buch mit über 260 Seiten, vollständig in Farbe und mit hunderten von Fotos von Norma van der Horst, der von Anja Reenders dargestellten historischen Entwicklung und am Ende mit 32 Seiten, auf denen Cees Stolk 8 Routen entlang den Gebäuden der Amsterdamer Schule und der Landschaft beschreibt. Neun Porträts der Architekten und ein Index der Gebäude vervollständigen dieses Buch.
Das Buch „Versteende Welvaart“ wurde anlässlich des „Open Monumentendag 2007“ (Tag des offenen Denkmals) präsentiert und ist noch eingeschränkt erhältlich.
ISBN 978 90 330 0653 1


Ann-Britt Boström & Koos Staal
Mit Designerin Ann-Britt Boström  in Kopenhagen
Ingeniøren revisited

15.09.2007 - Kurz vor dem Sommer 2007 trat man an Koos Staal mit der Bitte heran, beim Restyling der dänischen Wochenzeitung Ingeniøren mitzuwirken.

Im Jahr 1998 wurde die Zeitung bereits von ihm umgestaltet und damit der nationale Anders Bording Award für die beste Markteinführung im Jahr 1999 gewonnen.
In enger Zusammenarbeit mit dem internen Gestalterteam unter der Leitung von Ann-Britt Broström haben wir nun in Kopenhagen gemeinsam an der neuen Form der Zeitung gearbeitet.
Die Botschaft war klar und deutlich. Und klar und deutlich wurde es auch.
Im September wurde der neue Stil lanciert.

www.ing.dk

Ingenioren
 
liv jaarverslag Jahresbericht als spannendes Jugendbuch

08.2007 - Die niederländische Informationsstelle für Fahrzeugkriminalität (Landelijk Informatiepunt Voertuigvcriminaliteit/LIVO) ist eine Abteilung des niederländischen Straßenverkehrsamts (Rijksdienst voor het Wegverkeer/RDW). Der LIV sammelt und liefert Informationen an die Ermittlungsdienste von Polizei und Versicherungen, die dann mit diesen Informationen u. a. gestohlene Fahrzeuge und Täter ausfindig machen. Spannend also! Dies war für Staal & Duiker der Anlass, den Jahresbericht 2006 als traditionelles, spannendes Jugendbuch zu gestalten.


Siehe hier den LIV-Code >>





XS: die kompakte Zeitung

Es wird viel geredet über die Kompakte Zeitung, mann meint damit dann meistens das Tabloid Format. In Holland hat im Moment fast jede Zeitungsredaktion Pläne vorliegen um zu steigen von Broadsheet zum Tabloidformat.
Wir hatten die Idee das es interessant sei mal zu untersuchen ob es möglich ist eine noch kompaktere Zeitung zu machen der zum Beispiel durch ein oder zwei Mann gemacht werden kann, und einfach zu produzieren sei. Nicht nur auf teuere Rotationspressen aber auch beim Druckerei um die Ecke.
Jeder kann so eine neue Tageszeitung anfangen ohne eine komplette Redaktion zu organisieren. Dazu kann XS auch regional oder lokal sein. BerlinXS, Aber auch KreuzbergXS, AlsterXS, sogar HauptstrasseXS (As local as possible!).
Viele andere moglichkeiten liegen in Spezielle Herausgaben bei Veranstaltungen mit viel Publikum:
F-1XS, FestivalXS, WM-XS, usw. Oder 'das kleine Abendblatt', ‘kleine Tagesspiegel’; eine Art Teaser für die Grosse Zeitung, gratis auf die Strasse verteilt... täglich am Morgen oder nur am Samstag. Da gibt es viele Möglichkeiten und Variationen.

Dieses Testnummer von wurde produziert in Zusammenarbeit mit die Amsterdammer Tageszeitung Het Parool, darum ist es die Edition Amsterdam XS.
XS beweißt das man auf ein planoformat einer Broadsheetseite, 16 kleine Seiten machen kann worauf mehr als 60 Items und sieben Anzeigen. Und es riecht doch nach Zeitung, mann kann es überall lesen und auch damit sogar eine Fliege wegjagen.
Diese (gratis) Zeitung lässt sich in 15 minuten lesen, und ist dazu doch komplett. Wenn das keine Kompaktzeitung ist?


15. März 2007 Autozeitung ANWB erschienen

Ab dem 15. März 2007 ist jeden Donnerstag die neue gratis Autozeitung des ANWB an ca. 1100 Orten erhältlich. „anwbAuto“ erscheint jede Woche donnerstags und ist in Supermärkten (Jumbo, Digros und Coop), Tankstellen (Total und selbstständige Tankstellen) und in allen ANWB-Läden erhältlich. Heute, morgen und übermorgen wird ein Promotions-Team die Zeitung auf einigen verkehrsreichen Plätzen, Messen und Veranstaltungen in den Niederlanden aktiv austeilen. Die Zeitung ist laut ANWB „für jeden interessant, der sich für Autos interessiert. Die Zeitung bietet praktische Information über die Anschaffung, den Unterhalt und die Verwendung des Autos“. Wer kein Exemplar findet, kann „anwbAuto“ online auf der ANWB-Website lesen.

Quelle: Pressebericht ANWB


Lesen Sie hier die digitale Version >>
Sie können inzoomen, so dass Sie die ganze Zeitung auf ihrem PC lesen können.

Staal & Duiker entwerfen
Auto-Zeitung ANWB


15-02-2007 anwb-Auto ist der Name der neuen gratis Auto-Zeitung des ANWB. Die Zeitung informiert, rät, hilft und verweist nach vertiefenden Quellen wie anwb.nl. Unter strikter Geheimhaltung ist in den vergangenen Monaten durch Staal & Duiker aus Haren das Basis-Layout entwickelt worden.

anwbAuto ist eine Zeitung, die in ihr Layout die Sprache der Strasse buchstäblich aufgenommen hat. So läuft von vorn bis hinten durch die Strasse (1), der obere Teil aller Seiten, wo die Leser in Kürze Nachrichten, Rubriken, Fakten und Triviales finden können, ist für Leser mit wenig Zeit. Darunter ein Streifen der Middenberm (????) genannt wurde (2), wo Seiten-Titel und Editions-Angaben ihren Platz gefunden haben. Und darunter eine Bahn für die schwereren Artikel (3), die ausführlicher sind.
In einer Viertelstunde kann sich der Leser komplett vom Neuesten aus der Welt der Autos informieren. Ausserdem steht nicht das Auto selbst, sondern der Mensch zentral; Frau und Mann. Anwb-Auto konzentriert sich auf vier Themen: „Auto und Geld“, „Verkehr und Mobilität“, „Tests“ und „Neue Modelle“.

Die Auto-Zeitung erscheint ab dem 15. März wöchentlich in einer Auflage von 350.000 Exemplaren. Die Auflage wird bis Ende des Jahres auf eine halbe Million Exemplare wachsen. Die neue Ausgabe (mindestens 16 Seiten) erscheint in Tabloid-Format. Die Zeitung liegt in allen ANWB-Läden und in einem ausgebreiteten Netzwork in den Sektoren Food, Non-Food und Petrol.

Eine Untersuchung durch den ANWB zeigt, dass der grösste Teil der ANWB-Mitglieder und der niederländischen Gesamt-Bevölkerung an Autos interessiert ist. Das Bedürfnis nach Auto-Informationen ist gross. Das Interesse richtet sich vor allem auf Kosten, Umwelt-Aspekten und Verkehrssicherheit, Autotests, neuen Modellen und Mobiltät, Verkehrserwartungen und Stau-Nachrichten.


2006 Arhus Stiftstidende traut sich den Konkurrenzkampf zu

Im Herbst 2006 brach in Dänemark ein Zeitungskrieg aus. Drei landesweit erscheinende Gratis- Zeitungen bekamen auf einmal Konkurrenz von noch einmal zwei Gratis-Zeitungen. Die bestehenden „Bezahl“-Zeitungen wurden dadurch in die Defensive gezwungen.
Darum bekam Koos Staal im Frühjahr 2006 den Auftrag, um die Arhus Stiftstidende zu restylen, um damit deutlich zu machen, dass die Zeitung mit ihrem neuen Chefredakteur/Direktor Per Westergaard am Ruder, den Kampf aufnehmen kann. In diesem Kampf mit den häufig oberflächligen Gratis-Zeitungen entschied sich ArhusStiften, um in Qualität zu investieren. Qualität des Inhalts, reflektiert durch Form.
Koos Staal bekam den Auftrag, die Zeitung zu reformieren, ohne die Tradition aus den Augen zu verlieren, keinen drastischen Stilbruch zu machen. Der Entwurf wurde vorsichtig evaluiert, legte eher schicke, zurückhaltende Akzente und bietet eine geschmackvolle und deutliche Plattform für journalistische Qualität.
Der Übergang zum Tabloid-Format war ebenfalls ein gewollter Ausgangspunkt, aber weil der Anzeigenmarkt noch nicht reif dafür war, wurde beschlossen, den regionalen Teil und spezielle Bücher auf Tabloid zu bringen und die Rumpf-Zeitung bis auf Weiteres im Broadsheet.



Die Entwerfer neben ihrem eigenen Championsbuch im Stedelijk Museum CS in Amsterdam
Groninger Champion

Amsterdam, 20. Oktober 2005
Das durch Staal&Duiker/Büchermacher entworfene Buch “Groninger Champions” ist inzwischen selbst ein bisschen ein Champion. Seit gestern ist das Buch Teil der Ausstellung „Am besten formgegebene Bücher“ im Stedelijk Museum CS in Amsterdam.
Das Jury-Urteil: „Dieses Buch ist ein Hochgenuss in Formgebung, Druck, Papier, Verarbeitung und Bindetechnik“.

Vom 21. Oktober bis 4. Dezember werden die “am besten formgebenen Bücher 2004” ausgestellt im Stedelijk Museum CS in Amsterdam.

Groninger Champions porträtiert 25 Groninger, die das Beste aus sich gemacht haben. Es wurde für die Grafische Industrie de Marne in Leens gemacht. Die Entwerfer sind Koos Staal und Geja Duiker. Texte: Kees Frenay. Fotografie: Harry Cock. Prepress und Druck: De marne. Verarbeitung/Bindewerk: Witlox. Das Buch kann noch bestellt werden via www.marne.nl


Tim in den Osten!

Im September 2005 zog Koos Staal nach Kuala Lumpur um an einem Update der grössten englischsprachigen Zeitung Malaysias zu arbeiten: the Star.
Im Jahr 2003 war ein durch Staal&Duiker bedachter Stil eingeführt worden. Nun war es Zeit für ein Update.
Hierunter ein Tagebuch von seinen Arbeitstagen, wie es in der November-Nummer des Fachblattes „Media Facts“ erschienen ist.

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  Launch Büchermacher

Eine neue Aktivität von Staal & Duiker, neben dem Entwurf-Studio, ist die Firma “Büchermacher”.
Büchermacher bedenkt und entwirft Bücher für Firmen und Organisationen, die etwas zu feiern haben, die etwas präsentieren wollen – und das auf eine besondere Art und Weise: mit einem auffallenden Buch.

Jubiläums- und Gedenkbücher, Themabücher, Promotions- und Geschenkbücher, Abschiedsbücher, Terminkalender.

Im Jahr 2007 wird dazu eine Website lanciert, auf der dann online bestimmte Bücher zu sehen sein werden.